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Bürgerinitiative begrüßt den Beschluss des Stadtrates, das Deponievorhaben im Steinbruch zu beenden

Nein zur Mülldeponie in Mainz

Pressemeldung der Bürgerinitiative Mainz21 Nein zur Mülldeponie in Mainz e.V. vom 20.07.2022

Noch geplante Deponie Steinbruch Mainz-Laubenheim: Bürgerinitiative begrüßt den Beschluss des Stadtrates, das Deponievorhaben im Steinbruch zu beenden

Die Bürgerinitiative Mainz21 Nein zur Mülldeponie in Mainz e.V. (BI) begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Stadtrates vom Mittwoch, den 20.07.2022 das Planfeststellungsverfahren für die Deponie Mainz-Laubenheim zu beenden.
„Wir sind froh, dass der hoffentlich letzte Schritt zur Beendigung dieses völlig unnötigen, gesundheitsgefährdenden und kostenintensiven Projektes vollzogen wurde.“ sagt Antonio Sommese BI-Sprecher.
„Jetzt ist es soweit. Mehr als sieben Jahre intensiver BI-Arbeit und Einsatz im Weisenauer Ortsbeirat haben sich ausgezahlt. Wir haben unser Ziel erreicht, dieses Projekt zu beenden. Wir sind sehr glücklich über dieses Ergebnis.“ sagt Antonio Sommese weiter.
„Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns jahrelang unterstützt haben. Ohne Ihr Engagement wäre die Deponie im Steinbruch schon längst realisiert worden.“ erklärt Sommese. „Leider müssen wir jedoch auch einen Punkt anprangern, Frau Eder von den Grünen hat nie mit uns gesprochen und ist verantwortlich für die Verschwendung über einer Millionen Euro an Steuergeldern.“ ergänzt Sommese.

„Das es jetzt die fehlende Hangstabilität war, die im Rahmen eines Gutachtens zum Bauprojekt auf der Hechtsheimer Höhe (HE130) festgestellt wurde ist unserer Meinung nach schon merkwürdig. Wir hatten die Hangstabilität seinerzeit im Erörterungstermin im Dezember 2019 in Frage gestellt. Da hieß es von den Entsorgungsbetrieben, dass alles sicher sei und auf jährlicher Basis geprüft und gemonitort wird.“ sagt Dr. Gitta Weber BI-Mitglied.
„Jetzt möchten wir gerne die Renaturierung des Steinbruchs aktiv mitbegleiten. Mittlerweile sind wir auch zu Experten geworden und kennen die Umgebung in diesem Bereich sehr gut, da wir uns jahrelang damit beschäftigt haben.“ so Dr. Weber weiter.

„Wir hoffen, dass dies der letzte Akt in diesem Theater war und wir das Thema „Giftmülldeponie im Laubenheimer Steinbruch“ endgültig begraben können.“ sagt Martin Wilitzki BI-Mitglied.
„Wir hoffen außerdem, dass die Stadt Mainz die entsprechenden Lehren aus dieser komplexen Projektaufgabe zieht. – Die Bürgerinnen und Bürger müssen von Anfang an mitgenommen und vor allem ernst genommen werden. So spart man sich Zeit, Mühe und insbesondere öffentliche Gelder.“ erläutert Martin Wilitzki.

Bis jetzt plante die Stadt Mainz eine Sonderabfalldeponie für die Deponieklassen I und II im Steinbruch Mainz-Laubenheim zu errichten. Die BI lehnt die Deponie weiter strikt ab. Wir möchten die dort lebenden Menschen und die dortige Umwelt keinen zusätzlichen, nicht kalkulierbaren Risiken ausgesetzt wissen. Daher bestehen wir auf einer Verfüllung des Steinbruchs mit unbelastetem Erdaushub wie ursprünglich von der Stadt gegenüber der HeidelbergCement gefordert und genehmigt bzw. den Steinbruch direkt in ein Naherholungsgebiet zu verwandeln.

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