MZ-LAUBENHEIM – Das Laubenheimer Ried verwandelte sich am vergangenen Wochenende in eine pulsierende Sportarena. Unter strahlend blauem Himmel und bei idealen Wetter feierte der TV Laubenheim (TVL) mit seinem 16. Polderlauf einen Erfolg der Superlative.
Ein „Läuferboom“ führt zum Anmeldestopp
Schon vor dem ersten Startschuss zeichnete sich ab, dass diese Ausgabe alle Erwartungen übertreffen würde. TVL-Geschäftsführer Alex Stahl berichtete begeistert von einem regelrechten „Läuferboom“. Mit insgesamt 800 Anmeldungen war die Kapazitätsgrenze erreicht, sodass die Anmeldeliste zeitweise sogar geschlossen werden musste.
Die TVL-Vorsitzende Sabrina Grimm begrüßte die Sportler bei frühlingshaften Temperaturen am Sportzentrum und zeigte sich nach der gelungenen Organisationsleistung ihres Vereins sehr gechillt und zufrieden. Das könnte Sie auch zu Recht tun, denn Sie dankte insbesondere den rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht zu stemmen wäre.
Von Bambini bis zum Marathon-Profi
Das sportliche Programm bot für jede Leistungsklasse die passende Herausforderung. Ortsvorsteher Norbert Riffel gab persönlich das Startsignal für die verschiedenen Disziplinen:
Die 15-Kilometer Hauptstrecke diente vielen als letzte intensive Vorbereitung auf den Mainzer Gutenberg-Marathon. Alternativ standen 10-Kilometer- und 5-Kilometer-Distanzen zur Wahl.
Ein besonderes Highlight war das 1.000-Meter-Rolli-Staffelrennen. Zudem begeisterten die Bambiniläufe über 400 und 800 Meter die jüngsten Teilnehmer.
Die ebenerdige und asphaltierte Route führte die Läufer entlang der Polder und durch das Hochwasserrückhaltebecken – mit Verpflegungsstationen am Sportzentrum und auf halber Strecke.
Ein Sport-Event mit überregionaler Strahlkraft
Wie beliebt der Polderlauf mittlerweile ist, zeigt ein Blick in die Teilnehmerliste. Die Sportler kamen nicht nur aus Mainz und Umgebung, sondern nahmen weite Wege auf sich. Die weiteste Anreise hatten Läufer aus Aachen (NRW) sowie aus München und Metten (Bayern).
Das Altersspektrum war beeindruckend: Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal zwei Jahre alt, während der älteste Läufer mit 78 Jahren bewies, dass Sport keine Altersgrenzen kennt.
Starke Vereinspräsenz
Der gastgebende TVL stellte mit 150 Aktiven die größte Gruppe, gefolgt vom TuS Saulheim und dem Mombacher TV.
Rahmenprogramm und Feierstimmung
An der Riedhalle herrschte bereits vor den Läufen reger Betrieb. Zur Motivation dröhnte Rockmusik von Linkin Park aus den Lautsprechern. Für Familien gab es eine Kinderbetreuung, während sich Zuschauer und Finisher bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränken stärken konnten. Als bleibende Erinnerung an diesen Rekordtag konnten die begehrten Finisher-Shirts erworben werden.

