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Imker in Laubenheim: Geht das?

von Ulrich Frings

Es gibt einige Hobby-Imker im Mainz-Laubenheim.
Einer von Ihnen ist Walter Glock, Mainzer und Laubenheimer seit 24 Jahren. Er ist seit 2016 Hobby-Imker.
Warum Imker? Woher kam das Interesse am Naturschutz?
mz-laubenheim.de ist der Sache auf den Grund gegangen.
Bienen waren für den Familienvater, der mit seiner Frau im östlichen Teil Laubenheims lebt, schon immer interessant. Er trat in den Imkerverein Mainz ein, um sich seinem Hobby intensiv zu widmen. Er absolvierte einen Imkerkurs beim Fachzentrum Bienen und Imkerei Rheinland-Pfalz: In sieben Tagen über das Jahr verteilt lernt man dabei die Entwicklungsstufen der Bienen, Bienengesundheit und Arbeitsmethoden als Imker kennen.
Was braucht man zur Vorbereitung?
Im nächsten Schritt besorgte er sich seine ersten Bienen von einem Imker aus dem Imkerverein Mainz. Ein Stock umfasst auf 3 Zargen (incl. Honigraum) circa 20 bis 40 Tausend Bienen. Die Anschaffungskosten eines Bienenvolkes beträgt heute ca. 200 € und mehr.  Einen Stellplatz genehmigten Ihm die Entsorgungsbetriebe Mainz im nahegelegenen alten Steinbruch Weisenau.  Im Frühjahr 2017 begann das Hobby-Imker-Leben.
Regelmäßige Aktivitäten für die Bienen
  1. Honigernte im Frühjahr: Die Honigernte im Frühjahr kann beginnen, wenn 2 Drittel der Waben verdeckelt, also geschlossen sind. Dann nimmt der Imker die Rähmchen aus dem Bienenstock heraus und schleudert diese mit einer Zentrifuge, um den Honig zu lösen.  Nachdem der Honig ungefähr eine Woche zur Ruhe gekommen ist, kann der Honig abgefüllt werden.
  2. Honigernte im Sommer: Im August lohnt es sich nachzusehen, ob eine 2. Ernte möglich ist. Dies ist meistens der Fall, wenn die Insekten ihre Arbeit ungestört verrichten konnten.
Schädlinge bekämpfen
Nach der 2. Ernte im Sommer:
Die Varroamilbe ist ein bekannter Schädling der Bienenstöcke und muss vom Imker regelmäßig bekämpft werden. Dies geschieht mit Hilfe von Ameisensäure und einem Verdampfer. Ein saugfähiger Papierdocht wird mit Ameisensäure beträufelt und in den Bienenstock gesetzt, wo die Säure verdampft und die Schädlinge abtötet. Mit entsprechender Dosierung, der Säure, nehmen die Bienen keinen Schaden. Dieser Vorgang wird zeitversetzt mehrmals in einer Woche durchgeführt. Die toten Milben fallen runter und werden damit aus dem Stock entfernt.
Schädlinge vor dem Winter bekämpfen
Die Milbenbekämpfung vor dem Winter erfolgt mit Hilfe von Oxal-Säure. Während die Bienen diese unbeschadet aufnehmen, vertragen die Milben die Oxal-Säure nicht und sterben ab.
Gefahr durch die asiatische Hornisse
Auch in Laubenheim gibt es sie: die asiatische Hornisse, die ein Feind unserer Bienen ist. Sie sind schwer zu bekämpfen, da sie in hohen Bäumen oft unerreichbar ihr Nest bauen. Im November sterben sie ab und die Königinnen suchen sich ein neues Versteck. Dies gilt es zu verhindern, was ein schier unlösbares Unterfangen darstellt.

 

 

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